In Heftern, die ich immer dabei habe, notiere und skizziere ich alle Ideen und Hinweise zum Thema. Je nach Relevanz schaffen sie es weiter ins Skizzenbuch oder werden Gegenstand weiterer Nachforschungen – und treten dementsprechend dann auch auf der Internetseite auf.
Die Handhabung ist in in etwas diese eines offenen Tagebuchs; locker, ungefiltert und ohne Gestaltungsansprüche. Diese Auseinandersetzung ist aber für mich keineswegs offen im Sinn von unpersönlich.
Das Thema ‚Pause‘ hängt sehr stark mit dem Thema ‚Zeit‘ zusammen – und ist so gesehen ein absolut universelles Thema. Für mich gibt es aber zwei Berührungspunkte, die mir persönlich das Thema besonders nahelegen: Einerseits die Auseinandersetzung mit der Lebenszeit, die mich seit der Konfrontation mit dem Tod meines Mannes sehr beschäftigt… Andererseits die andauernde Kollision meines inneren nachtaktiven Rhythmus mit jenem der Aussenwelt und daraus folgenden Überlegungen zu Werten und (auch eigenen) Erwartungshaltungen.
Dieses Ausmass an persönlicher Betroffenheit war mir bei der Themenwahl nicht bewusst. Allerdings denke ich, dass diese eingehende Auseinandersetzung keineswegs dem reinen Zufall zuzuschreiben ist – sie macht zu sehr Sinn!
